Like most US rock and pop groups of the sixties, the Monkees didn’t play on their hits, they only did the singing. They were in good company: The Beach Boys, the Mama & Papas, the Ventures, the Carpenters, Paul Revere & the Raiders, the Byrds and many more relied on studio musicians.
In Hal Blaine’s biography (studio drummer from Los Angeles) there’s an amusing part about how the Monkees’ record company tried fighting the rumors that were going around in 1967, that the Monkees didn’t play their instruments on the records:
I remember one day in Studio A at RCA we were making Monkees records in a studio the size of an aircraft hangar, with all the doors locked and “closed session” signs all over. Next door, in Studio C, The Monkees sat at their instruments making music for the press. The studio bosses had set up the session to squelch the ugly rumors, and the boys gave a convincing performance. Eventually, things cooled down, and later that year I got a call from band member Michael Nesmith (he of the drawl and knit cap) asking me to contract some musicians for a few dates.
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Source: Hal Blaine / Mr. Bonzai: Hal Blaine and the Wrecking Crew, Rebeats Publications. Alma, Michigan, page 86
Roy Orbison’s “Pretty Woman” has a simple, but great opening: a pounding snare on every downbeat, and the hi-hat on the eights. It takes a genius to keep it simple and make it sound distinctively at the same time.
The genius in this case is Buddy Harman, a Nashville studio drummer who was essential in shaping the classic and sophisticated “Nashville Sound” in the late nineteen-fifties and early nineteen-sixties.
You’re not sure, if you ever heard him play? Don’t worry, you heard him countless times. He played on many classic country and pop hit records such as Crazy (Patsy Cline), Bye Bye Love (Everly Brothers), Ring of Fire (Johnny Cash), Stand By Your Man (Tammy Wynette) or Viva Las Vegas (Elvis Presley). According to Drummerworld he played on 18,000 recording sessions in the last 40 years.
Listen to “The Drum History Minute”, a short but very informative introduction to Buddy Harman’s style of drumming narrated by drummer Daniel Glass:
This little piece of audio is a real ear opener and you will treasure the fine and discreet drumming of Buddy Harman even more next time you hear him playing.
Vor ein paar Wochen, spät am Abend beim Zappen, bleibe ich auf einem dritten Programm bei „Ich will alles - Die Gitte Haenning Story“ hängen. Eine umwerfende, unglaubliche Geschichte. Eine Geschichte, die in Skandinavien, Deutschland, Italien spielt. Die Geschichte eines Mädchens, das in Dänemark zusammen mit dem Vater auftritt, ein Kinderstar wird und als Teenager bereits Multimillionärin ist.
Der Bruch mit dem Vater, der riesige Erfolg in Deutschland, der ihr noch mehr Geld und noch mehr Ruhm brachte. Erfolgreiche Duette mit Rex Gildo, immer wieder Schauspielerei in deutschen und skandinavischen Filmen, Musical-Auftritte. Eigene TV-Shows. Eine unglaubliche Vielseitigkeit. Aber sie musste sich der Regeln der deutschen Schlagerindustrie unterordnen. Also auf keinen Fall zu Anspruchsvolles produzieren und das Image der harmlosen Göre pflegen.
Köstlich ist der Versuch der Plattenfirma, dem Publikum Gitte und den schwulen Rex Gildo als Traumpaar zu verkaufen. Spannend auch anhand zeitgenössischer Filmaufnahmen zu sehen, wie frisch Gitte im Nachkriegs-Deutschland wirkte. Ihr Hit „Ich will ‘nen Cowboy als Mann“ sorgte sogar für einen kleinen Skandal: eine bayrische Beamtenvereinigung protestierte dagegen, dass sich Gitte im Song über Bahnbeamte lustig macht.
Neben dem Schlager pflegt sie ihre Liebe zum Jazz, Gitte ist eine ausgezeichnet Jazz-Sängerin. Kopenhagens Jazz-Szene war in den sechziger Jahre sehr lebendig, viele US-Amerikaner spielten in den Clubs. Einer ihrer Förderer war der Bassist Oscar Pettiford, der leider bei einem Fahrradunfall in Kopenhagen ums Leben kam. Ein weiterer Bassist spielte in Gittes Leben ein wichtige Rolle: Niels-Henning Ørsted Pedersen war mehrere Jahre ihr Lebenspartner.
Immer mehr befreit sich Gitte aus der engen Schlagerwelt, macht Aufnahmen mit Big Bands, probiert Neues aus, nimmt die Karriere selber in die Hand und hat in den achtziger Jahren grossen Erfolg mit intelligenten, aber dennoch eingängigen und zeitgemäss klingenden Songs. Gitte produziert immer noch CDs und steht regelmässig auf der Bühne. Entweder solo oder zusammen mit Wencke Myhre und Siw Malmkvist.
„Ich will alles - Die Gitte Haenning Story“ ist ein wunderbarer Musik-Dokumentarfilm, der offensichtlich in enger Zusammenarbeit mit Gitte entstand. Trotzdem ist es ein ehrlicher Film, kein blosses Fan-Projekt. Er vermittelt einem einen guten Einblick in die schillernde Persönlichkeit von Gitte und klammert kritische Töne nicht aus. Zu Wort kommen unter anderem Freunde, Verwandte und Mitmusiker. Sehenswert sind die vielen Archivaufnahmen, die bis zurück an den Anfang ihrer Karriere reichen. Der Film ist erhältlich auf Amazon.