Rick Rubins Modell zur Rettung der Musikindustrie


Musikproduzent Rick Rubin hat unter anderem zusammengearbeitet mit Johnny Cash, Neil Diamond, Metallica, Beastie Boys und Red Hot Chili Peppers. Seit kurzem ist er auch noch Co-Leiter des Musiklabels Columbia (gehört zu Sony BMG). In einem Bericht von Spiegel Online erklärt er sein Modell zur Rettung der Musikindustrie:

Musik im Abo, was, genauer gesagt, bedeutet, dass man künftig eine monatliche Gebühr von vielleicht 15 Euro zahlt und dafür uneingeschränkten Zugriff auf jedwede Musik erhält. “Die Zukunft sieht so aus”, sagt Rubin, erhebt sich und greift nach einem kleinen, schmucklosen Apparat, der wie eine TV-Fernbedienung aussieht. Ein Prototyp, mit dem man das Repertoire aller großen Online-Musikanbieter abrufen kann. “Was wollen Sie hören?”, fragt er. “Talking Heads? ,Remain in Light’?” Vergnügt wie ein großes Kind gibt er die Anfrage in seine Fernbedienung ein, und kurz darauf erklingen die Talking Heads aus Rubins Edellautsprechern. “Wer braucht da noch Tonträger?”, fragt er.

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