Zuviel Strontium ist schlecht fürs Plattencover


Single-Cover, The Fidelios: Strontium 90

Als Strontium noch populär war: The Fidelios auf Elite Special (1964).
(Foto: Feathered Apple Records)

Ein erstaunliches Schweizer Beispiel für abgefahrene Covergrafik fand ich auf Feathered Apple Records. Diese Seite listet Singles des Schweizer Labels Elite Special auf, ein Unterlabel von Turicaphon.

Elite Special hatte in den 60er-Jahren anscheinend vor allem deutsche und amerikanische Produktionen in Lizenz veröffentlicht. Aber auch Schweizer Beat-Combos waren unter Vertrag. Gegründet wurde Turicaphon 1930 in Zürich. Später verlegte die Firma ihren Sitz nach Riedikon ZH und stellte bis 1992 Schallplatten her.

CDs gegen Angstzustände statt Beatmusik

Produziert wurden The Fidelios von Heinz Schiegl für seine Nürnberger Plattenfirma Abanori Records. Abanori Records und der dazugehörige Musikverlag Noriton sind heute noch tätig und vertreiben nicht nur CDs gegen Angst und Schmerzen, sondern verkaufen unter dem Namen Norimed «Colortron»-Lampen für Lichttherapien.

The Fidelios sollen später laut eines Forumeintrags unter dem Namen Fred Schultheiss und die Fidelios aufgetreten sein.

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