Spotify Playlist From Richard Linklater Movie “Boyhood” Including Wilco, Arcade Fire, Lady Gaga, Coldplay, Hives, And The Flaming Lips

Ellar Coltrane in "Boyhood".

Ellar Coltrane in “Boyhood”.

“Boyhood” by Richard Linklater is a wonderful quiet story. It’s like a Eric Rohmer movie but more down to earth and more fun to watch. The songs are neatly woven into the story and help define the characters and the time.

From the very beginning the filmmakers make it clear that they understand their business. They start the title sequence with “Yellow” by Coldplay and set the thoughtful mood for the entire movie.

In this Spotify playlist most of the songs from the movie are included. It was inspired by Indiewire. Enjoy.

 

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Weshalb man wissen sollte, dass Alvin Stardust früher Shane Fenton war – und was George Martin und die Beatles damit zu tun haben

Shane Fenton mit The Fentones

Shane Fenton mit seiner Begleitband The Fentones

Schon möglich, dass einem keine bewundernden Blick zufliegen, wenn man mal in einer Runde nebenbei einwirft, dass Alvin Stardust früher den Künstlernamen Shane Fenton trug und richtig Bernard William Jewry heisst. Wer jedoch ein wenig an der Geschichte der britischen Popmusik interessiert ist, sollte sich kurz mit Shane Fenton beschäftigen.

Shane Fenton spielte am Anfang der 60er-Jahre ein paar Songs für EMI Parlophone ein unter der Leitung des Beatles-Produzenten George Martin. Einige der Songs entstanden in den Abbey Road Studios. Die Musik von Shane Fenton und seiner Begleitband The Fentones war hauptsächlich rückwärts gerichtet, Richtung 50er-Jahre. Eine Mischung aus Rock ‘n’ Roll, Pop-Balladen und Rockabilly mit deutlichen Einflüssen von Buddy Holly und Eddie Cochran.

Nicht so originell wie die Beatles

Vom Stil und Repertoire her ist Shane Fenton mit Cliff Richard vergleichbar. Die Parallelen sind unüberhörbar, denn Fentons Begleitband The Fentones orientierten sich an Richards Begleitband The Shadows. Heraus sticht It’s All Over Now (1962) [Audio-Link], das mit einem einem starken Gitarrenriff fesselt und bis auf den Refrain moderner und rockiger klingt als das restliche Material. Es ist unschwer herauszuhören, dass die Fenton-Songs gleich produziert und aufgenommen wurden wie die frühen Beatles-Songs.

Hörenswert sind die Songs, da sie für eine Übergangsära stehen. Es war die Zeit, als die Beatles und Rolling Stones noch auf ihren Durchbruch warteten. Bald sollten sich die britischen Musiker von ihren US-amerikanischen Vorbildern emanzipieren. Die Musik von Fenton schwankt zwischen blossem Kopieren amerikanischer Vorbilder und eigenwilligeren, britischen Ansätzen, die dann von den Beatles origineller umgesetzt wurden.

Shane Fenton verschwand nach 1964 hinter die Kulissen des Musikgeschäfts. Er tauchte Anfang der 70er-Jahre als Alvin Stardust wieder auf und hatte einige Hits als Glam-Rocker. Die Songs von Shane Fenton und The Fentones sind auf iTunes erhältlich.

Shane Fenton singt «Somebody Else Not Me» im Film It’s All Happenning (1963).

Ça plane pour moi – ein schwuler Blowjob-Song und seine Cover-Versionen

Cover Punk Band Elton Motello. Jet Boy Jet Girl.Ok, Plastic Bertrand (alias Roger Jouret) sang 1977 nicht auf dem Hit «Ça plane pour moi». Eine gerichtliche Untersuchung schreibt die Stimme dem Musiker und Produzenten Lou Deprijck zu. Und weder Plastic Bertrand noch Deprijck schrieben den Song.

LP Cover. Lou Deprijck. Lou and the Hollywood Bananas - Kingston, Kingston.Das Original heisst «Jet Boy Jet Girl», eine Ode an schwule Oralfreuden. Nicht gerade ein Text, der Massenmedien-Präsenz garantiert.

Hinter «Jet Boy Jet Girl» steckt die Punk-Band Elton Motello, ein Projekt des britischen Musikers und Toningenieurs Alan Ward (auch bekannt als Alan Timms und Alan Warst), der 1977 in Belgien arbeitete. Den harmlosen französischen Text schrieb Yvan Lacomblez. Ansonsten sind die beiden Songs identisch: Sie  verwenden das gleiche Playback (ob von Studiomusikern eingespielt oder von Elton Motello, ist unklar).

Plastic Bertrand1978 folgte eine eingeschlagerte deutsche Version eines gewissen Benny («Bin wieder frei»).

Eine Rarität stammt aus der Schweiz. 1996 nahm die Winterthurer Band «Pommes Fred» eine schön mitreissende Version auf. Pommes Fred Sänger und Gitarrist Freddy Scherer spielt heute in der Rock Band «Gotthard».

Lou Deprijck lebt übrigens unterdessen in Thailand und veröffentlichte 2006 das thailändische Cover Mai pen Laï – leider auf YouTube zur Zeit nicht zu finden.

Wem es langweilig ist, der kann verregnete Sonntagnachmittage auf YouTube verbringen mit der Suche nach weiteren Cover-Versionen. Stichwörter: Leila K., Sonic Youth, Kim Wilde, The Damned…

Bis zum nächsten Gerichtsverfahren und während weitere Versionen die Musikwelt erfreuen, schliesst Filles Sourires weitere allfällige Wissenslücken in Bezug auf «Ça plane pour moi» und präsentiert eine Sammlung der originellsten Cover-Versionen.


Originalversion von Elton Motello.

 


Plastic Bertrand mit der Stimme von Lou Deprijck. Die Musik ist genau gleich wie bei Elton Motello.

 


Die eingeschlagerte Version.

Paul McCartney originally wrote “Let It Be” for Aretha Franklin

Aretha Franklin, on stage, July 1989

Aretha Franklin (Photo: LIFE)

Paul McCartney wrote “Let It Be” for Aretha Franklin. He offered the song to her with the right of first release. Aretha recorded it, but then she hold up the release. So she only released it after the Beatles had a smash hit with it (according to Jerry Wexler and David Ritz in the liner notes to the CD “Aretha Franklin – The Queen of Soul”, 2007).

I think this story makes sense. “Let It Be” has a strong spiritual undertone and I imagine that Paul McCartney thought it a fitting song for Aretha Franklin who originated from gospel music.

There’s also a rare version of “Let It Be” by Tennessee Ernie Ford (thanks to Dusty Fingers for pointing this out), who during the later part of his career recorded many spiritual albums.

Stilkampf Sade gegen Rihanna: An Echo-Verleihung 2010 schlägt Hochgeschlossen Tiefgeschnitten

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Rihanna an der Echo-Verleihung 2010: Zeigt her eure Füsse

Die eine Sängerin ist über 40 Jahre alt, tritt im hochgeschlossenen Kleid auf und sprüht vor unterkühlter Sinnlichkeit. Die andere ist gerade mal 22-jährig und zeigt soviel Busen wie möglich. Dabei wirkt sie verloren wie eine Vorstadt-Teenagerin, die zum ersten Mal an eine Party geht und die verzweifelten Aufrufe der Mutter, sich dezenter zu kleiden, ignoriert hat.

Die klassische Zurückhaltung Sades hat am 4. März an der Echo-Verleihung 2010 in Berlin die viel jüngere Rihanna in den Schatten gestellt. Rihannas Stil ist geprägt von der Hip-Hop-Kultur, die eine Neigung zum “Ich-zeige-was-ich-habe” hat. Es braucht viel Vertrauen in die falschen Stilberater, damit eine so schöne junge Frau wie Rihanna so unattraktiv erscheint.

Noch ein böser und etwas heikler Gedanke zum Schluss: Hat die Wahl des Stils einen Einfluss darauf, welche Männer eine Frau anzieht? Stichwort: Chris Brown.

Sades Auftritt an der Echo-Verleihung 2010

Reba McEntire: Hairy Changes Through The Years

country singer Reba McEntire publicity shot

See the ever-changing hairstyles of Singer Reba McEntire in this Photo Gallery by The Tennessean. By the way: How come she looks younger today than she looked when she was young?

Ingfried Hoffmann: Ein Jazz-Musiker bringt die Sesamstrasse zum Grooven

Ingfried Hoffmann, Komponist der Sesamstrasse-Titelmelodie

Die US-amerikanische Kindersendung Sesame Street feiert ihren 40. Geburtstag. Drei  Jahre jünger ist die deutsche Version Sesamstrasse, die eine unglaublich groovende Titelmusik hat. Komponist des mitreissenden Ohrwurms ist Ingfried Hoffmann, ein deutscher Jazz-Organist, Komponist und Arrangeur, der unter anderem mit Klaus Doldinger gespielt hat. Was wäre ein Geburtstag ohne Musik? Also, anklicken und geniessen!

Mehr Info:
Video über den 40. Geburtstag von Sesame Street auf Welt.de

Ingfried Hoffmann auf last.fm (mit Musikbeispielen)