Bis zur Auferstehung der Freiheit #lazarus

Mindestens haltbar bis siehe Ende.

«Blackstar» und «Lazarus» fassen nochmal zusammen, warum David Bowie ein absoluter Gigant war: Er verkörperte die Idee von individueller (in vielen Fällen gefährlicher) Freiheit, die der westlichen Kultur als Versprechen innewohnt und die teilweise sogar zerbrechliche Realität wurde.

Bowies Tod kommt zu einem bedrückenden Zeitpunkt, denn Leitsterne dieser Freiheit wären nötiger denn je. Hasser des Individualismus gewinnen derzeit rasch an Boden und die Empathie als Grundlage der Freiheit wird zu Schwäche umgewertet.

In den wohl bevorstehenden finsteren Zeiten, gleichermassen geprägt von noch mehr Polarisierung und dem Einebnen individueller Denkweisen, wird Bowies Musik etwas sein, das jene inspiriert, die weiter an das Individuum glauben wollen. Die Gravitation des zum «Black Star» gewordenen Künstlers wird weiter wirken, auch wenn er kein neues Licht mehr aussenden kann.

Wenn die Zeiten dereinst wieder besser werden, wird man von Bowies Werk und Leben sagen, dass es unendlich vielen Menschen geholfen hat, weiter an die Notwendigkeit…

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Schweizer Musikbranche enthüllt neue Singbots

Mindestens haltbar bis siehe Ende.

Die Schweizer Musikindustrie steckt in einer Rentabilitätskrise. Exponenten der Branche rücken der Problematik nun mit den Mitteln von Big Data zu Leibe.

Nicht erst seit dem massenhaften Raubkopieren digitaler Tonträger dominieren in der Schweizer Musikszene die langen Gesichter. «Das Schweizer Musikgeschäft war noch nie ein Geschäft», sagt Roman Camenzind, einer der Schweizer Musikprofis, welche der anhaltenden Flaute ein für allemal abhelfen wollen.

Roman Camenzind übernimmt die Führung

Camenzinds Studio «Hitmill» ist Domizil der Firma Singbot Unlimited, welche am vergangenen Dienstag im Zürcher «Kaufleuten» die erste Generation vollsynthetischer Musikmaschinen enthüllt hat. «Da Singer-Songwriterinnen medial am einfachsten zu vermarkten sind, haben wir als Leadprodukte zwei entsprechende Bots am Start», sagte Camenzind während seiner Präsentation. Die beiden Figuren werden unter den Namen Zulu Büsi und Schümli Pflümli auftreten. Ihr Äusseres erinnert mit Schnittlauchhaaren und markanten Wangenknochen an bekannte Namen wie «Lea Lu» und «Heidi Happy», welche als Musik-Borgs der zweiten Generation noch zu…

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Weihnachtssongs, die fast nicht nerven

Eels sind überzeugt: Weihnachten geht vor die Hunde. Clarence Carter singt vom Weihnachtsmann, der die kleinen Mädchen in den frühen Morgenstunden glücklich macht, während die Knaben draussen spielen.

Otis Reddings Version des Weihnachtsklassiker “White Christmas” ist unübertroffen: Zerrissen, verzweifelt und sehnsüchtig träumt er von einem weissen Fest. Poly Styrene zerschmettert, von einem Reggae- Rhythmus unterlegt, die weihnachtliche Idylle. Ella Fitzgerald hingegen lädt zur unbeschwerten Schlittenfahrt. Und Neil Diamond zitiert sein eigenes Repertoire.

Die Spotify-Liste ist eine eigenwillige, aber nicht zufällige Mischung aus Soullegenden, Rockgiganten, Jazz, Elvis und Indiebands.

Fröhliche Weihnachten. Oder wie die Ramones sagen würden: Merry Christmas (I Don’t Want to Fight Tonight).

Summer Love

Steve McQueen with his wife Neile Adams

Steve McQueen with his wife Neile Adams in Hollywood, June 1963
Photographer: John Dominis. (LIFE Magazine)

Billy Strange: September 29, 1930 – February 22, 2012

Billy Strange, about two years old

Billy Strange, about two years old

I’m still very sad about the passing of the great musician Billy Strange. Not was he only a wonderful guitarist, producer and arranger, he was also a great friend. A unique man: thoughtful, funny, clever, heardheaded and supportive. He had the greatness to let others shine on stage and on records.

Over the years I’ve met Billy several times. And the more I learned about his life and career, the more in awe I was. That’s why I started writing about him on this blog. Later I interviewed Billy on video. Two parts of this video interview were published by Swiss newspaper Tages-Anzeiger (English with German subtitles):

Das unbekannte Genie hinter Elvis und Sinatra: Teil 1
Das unbekannte Genie hinter Elvis und Sinatra: Teil 2

Here is my farewell to Billy (in German):

Der Forrest Gump der Musikgeschichte

And here are some articles from this blog about Billy Strange:

Billy Strange talks about Nancy Sinatra

Billy Strange’s Fuzz Guitar Spices Up Ann-Margret Ballad

The Billy Strange Story of Chubby Checker Hit Song ‘Limbo Rock’

The Birth of a Beach Boys Song

The Forgotten Nancy Sinatra and Lee Hazlewood CD

Billy Strange instrumentals on iTunes

Die Stiefel sind zum Wandern

Vom grossartigen Song «These Boots Are Made For Walkin’», den Nancy Sinatra unsterblich machte, gibt es unzählige Versionen in unzähligen Sprachen. Her einige aus den 1960er Jahren.

Yvonne Přenosilová – Boty proti lásce
Tschechisch im Doppelpack, zwei herrliche Videos des Songs.


Eileen – Die Stiefel sind zum Wandern
Deutsch mit charmantem Akzent.

Eileen – Questi stivali sono fatti per camminare
Neben der deutschen und italienischen Version sang Eileen übrigens auch noch eine französische.

Dalida – Stivaletti Rossi (1967)
Hier sind die Stiefel rot und die Rotzigkeit des Originals fehlt.

Annet Hesterman – Draag Schoenen Om Te Lopen
Holländisch, aber ansonsten ziemlich nah am Original.

Dominique Michel – Ces bottes sont faites pour marcher

Görenhafte Version mit Einsatz von Geigen.

Muguette – Ces bottes sont faites pour marcher

Die wütende Lässigkeit des Originals erreicht auch diese französische Version nicht.

Gloria Benavides – Estas Botas Son Para Caminar
Bei dieser Version konnten sich die Musiker nicht auf den Groove einigen.

Los IN – These Boots Are Made for Walkin'(1966)
Version im Stil der Beatles, gespielt von einer argentinischen Gruppe, gesungen auf englisch.

Nancy Sinatra – These Boots Are Made for Walkin’
Unschlagbar, das Original von Nancy Sinatra. Produziert von Lee Hazlewood, arrangiert von Billy Strange, der die Idee zum Bass-Intro hatte (das Chuck Berghofer spielte).

Paul McCartney originally wrote “Let It Be” for Aretha Franklin

Aretha Franklin, on stage, July 1989

Aretha Franklin (Photo: LIFE)

Paul McCartney wrote “Let It Be” for Aretha Franklin. He offered the song to her with the right of first release. Aretha recorded it, but then she hold up the release. So she only released it after the Beatles had a smash hit with it (according to Jerry Wexler and David Ritz in the liner notes to the CD “Aretha Franklin – The Queen of Soul”, 2007).

I think this story makes sense. “Let It Be” has a strong spiritual undertone and I imagine that Paul McCartney thought it a fitting song for Aretha Franklin who originated from gospel music.

There’s also a rare version of “Let It Be” by Tennessee Ernie Ford (thanks to Dusty Fingers for pointing this out), who during the later part of his career recorded many spiritual albums.